Medienkritik zu "Revolutionäre Annäherung"

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„Neues Deutschland“ vom 21.12. 2016

»Für einen libertären Marxismus«

Linke wollen mit einem Buch über das Verhältnis von Anarchisten und Marxisten eine Brücke zwischen den Strömungen schlagen

Der ehemalige französische Präsidentschaftskandidat Oliver Besancenot und Philosoph Michael Löwy bieten die analytische Basis für Kooperationsmöglichkeiten.

Von Peter Nowak

»Die Schwarze Front und die Rote Front sind wir«. Dieser Refrain eines Liedes der Band »Ton-Steine-Scherben« wird noch immer auf linken Demonstrationen angestimmt. Daher dürfte das kürzlich im Verlag »Die Buchmacherei« erschienene Buch mit dem Titel »Revolutionäre Annäherung – unsere roten und schwarzen Sterne« zumindest vom Titel her auf Zustimmung stoßen. Schließlich verwenden auch anarchosyndikalistische Organisationen und die Basisgewerkschaft FAU diese Farben.

Den beiden Buchautoren geht es jedoch um einen Dialog zwischen den Marxisten und Anarchisten. Auf dem Cover wird das etwas missverständlich mit einer Solidarität zwischen den beiden linken Strömungen beschrieben. Doch Solidarität angesichts von Repression oder rechten Angriffe kann auch linken Strömungen gelten, mit denen man ansonsten politisch nicht viel zu tun hat.

Den Autoren Oliver Besancenot und Michal Löwy ging es im Kern darum, »eine Brücke zwischen den beiden großen revolutionären Traditionen zu schlagen«. Das unterstreichen sie besonders im letzten Teil des Buches, der die Überschrift »Für einen libertären Marxismus« trägt. Beide kommen aus der antistalinistischen französischen Linken, die stark von Trotzki beeinflusst war. Michael Löwy befasste sich zudem früh mit ökosozialistischen Themen. Besancenot ist Briefträger und war als Präsidentschaftskandidat der Neuen Antikapitalistischen Linken (NPA) bei den vorletzten Präsidentschaftswahlen landesweit bekannt geworden. Ihm ist es zu verdanken, dass Thesen der radikalen Linken in größeren Kreisen der Gesellschaft diskutiert wurden. Doch die Hoffnung, dass die NPA, die von einem Teil der trotzkistischen Linken gegründet wurde, zu einem Bündnisprojekt einer neuen Linken werden könnte, die sich sowohl von der Sozialdemokratie als auch den Erben des Stalinismus abhebt, erfüllte sich nicht. Oliver Besancenot lehnte bei den letzten Präsidentenwahlen trotz Bitten seiner Partei eine erneute Kandidatur ab. Er arbeitet stattdessen wieder an der Basis. Mit dem Buch, das in Frankreich bereits 2014 erschienen ist, knüpfen beide Autoren an den Gründungsvorstellungen der NPA an.

Der größte Teil des Buches befasst sich mit historische Ereignissen wie der Pariser Commune und den Märtyrern von Chicago, sieben Arbeiter, die 1886 wegen eines Anschlags, mit dem sie nichts zu tun hatten, hingerichtet wurden. Die II. Internationale rief ihnen zum Gedenken den 1. Mai als Internationalen Kampftag aus.

Auch die historischen Begebenheiten, die zum Zerwürfnis zwischen Anarchisten und Marxisten führten, werden ausführlich behandelt. So gibt es etwa eine Analyse zu dem Aufstand der Kronstädter Matrosen gegen die Sowjetregierung im März 1921. Trotzki gehörte seinerzeit zu den Befürwortern der Niederschlagung des Aufstands. Vermittlungsversuche von Anarchisten wie Emma Goldmann wurden ignoriert. Damals zerriss das Band zwischen Anarchisten und Anarchosyndikalisten auf der einen Seite und der kommunistischen Mehrheitsströmung, die sich mit der SU identifizierte, auf der anderen.

Die Autoren entwerfen ein differenziertes Bild dieser Geschehnissen und kritisieren auch die Rolle Trotzkis. Der hatte noch 1937 im Exil die Niederschlagung des Aufstands verteidigt. Kurz vor seiner Ermordung verfasste er gemeinsam mit Andre Breton ein »Manifest für eine freie revolutionäre Kultur«, in dem es heißt: »Die Revolution muss von Anfang an für das künstlerische Schaffen ein anarchistisches Regime persönlicher Freiheit schaffen und garantieren«.

In Kurzbiografien werden von Emma Goldmann über den spanischen Anarchisten Durrutti bis zu Walter Benjamin linke Persönlichkeiten vorgestellt, die eine Kooperation zwischen Anarchismus und Kommunismus befürworteten. Etwas zu knapp werden dagegen die derzeitigen Kämpfe thematisiert. Dabei sollte sich die rot-schwarze Kooperation gerade in den aktuellen politischen Fragen bewähren. Nichtsdestotrotz bietet das die Basis für eine fundierte Debatte über Kooperationsmöglichkeiten. Der Verlag »Die Buchmacherei« hat in der Vergangenheit schon Bücher herausgegeben, die Gemeinsamkeiten zwischen Marxisten und Anarchisten ausloten. Bei den beiden Übersetzern des Buches ist die Kooperation auch praktisch gelungen. Andreas Förster ist in der FAU aktiv und Elfriede Müller gehört zu den Unterstützern der NPA.


„Graswurzelrevolution“ Nr. 414, Dezember 2016

Noch eine Begegnung der „feindlichen Brüder“

Ein so schön gestaltetes Buchcover lässt das anarchosyndikalistische Herz höher schlagen: Auf schwarz-rotem Hintergrund prangt komplementär ein ebensolcher Stern, geflankt von schwarzen und roten Sternen. Das so gestaltete Büchlein im praktischen Hosentaschenformat soll zur Solidarität zwischen Anarchist*innen und Marxist*innen aufrufen. Geschrieben haben es 2014 Olivier Besancenot und Michael Löwy.
Während mir ersterer bislang nichts sagte, hat Michael Löwy 1997 ein großartiges Buch über die jüdisch-anarchistische „Wahlverwandtschaft“ vorgelegt, „Erlösung und Utopie“ im Karin-Kramer-Verlag.

Um eine vermeintliche Wahlverwandtschaft geht es auch in vorliegendem Buch. Gemeinsamkeiten zwischen Anarchismus und Marxismus machen die beiden an historischen Ereignissen fest, wie der Ersten Internationalen und Commune de Paris, dem Haymarket Riot 1886, der syndikalistischen Charta von Amiens, der Spanischen Revolution, dem französischen Mai 1968, dem Aufstand der WEZLN seit 1994 und der Antiglobalisierungsbewegung.
Auch an entscheidenden Persönlichkeiten wie Louise Michel, Pierre Monatte, Rosa Luxemburg, Emma Goldman, Buenaventura Durutti, Benjamin Peret und Subcomandante Marcos, in – auch konflikthaften – Begegnungen, vor allem an Kronstadt und der daran anschließenden Rätediskussion sowie der Machnovsina. Vor allem an Theoretiker*innen, die aktiv versucht haben, die beiden wichtigsten Denkschulen der Arbeiter*innenbewegung zusammenzuführen: Walter Benjamin, André Breton und Daniel Guérin.

In einem letzten Teil benennen die beiden Autoren Konflikte: Individuum und Kollektiv, „Die Revolution machen, ohne die Macht zu übernehmen“ (eine Kritik an John Holloway), Autonomie und Föderalismus, direkte und repräsentative Demokratie, Gewerkschaft und Partei, Ökosozialismus und libertäre Ökologie (im Anschluss an Murray Bookchin, der offenbar gerade posthum einen zweiten Frühling erlebt).
So anregend und spannend einige der Beiträge sind – herausheben möchte ich vor allem die Würdigung der Charta von Amiens und die wagemutige libertäre Aneignung Rosa Luxemburgs. Auch die Autoren betonen, dass man Rosa Luxemburg nicht zur Anarchistin uminterpretieren kann, dass ihr Denken aber für den Anarchismus mehr als nur anregend ist – d‘accord, so hat man Gemeinsamkeiten zwischen Anarchist*innen und Marxist*innen schon mal plausibler gehört. Häufig merkt man den Autoren ihren trotzkistischen Background an – was eigentlich kein Nachteil sein müsste, denn erstens hat die Solidarität und Kooperation zwischen Trotzkismus und Anarchismus seit Spanien 1936 tatsächlich eine gewisse Tradition und zweitens entstammen dem Trotzkismus spannende Weiterentwicklungen des Marxismus, die durchaus libertär anmuten – vor allem und in erster Linie die französische Schule um die „Socialisme ou Barbarie“.

Hin und wieder ist dieser Trotzkismus jedoch sehr altbacken und führt zu Schlussfolgerungen, die Anarchist*innen seltsam vorkommen müssen. Das gilt vor allem für die Schilderung der Ereignisse von Kronstadt – auch wenn die Autoren die dortige Niederschlagung des Arbeiter- und Soldatenrats, verantwortet eben von Trotzki, moralisch verurteilen, mehr noch: die historische Schuld auf sich nehmen, so sehen sie in der bolschewistischen Konterrevolution doch einen Sachzwang und diese letztlich im Recht. Und anhand der Kritik an John Holloway exerzieren die Autoren einen orthodoxen Marxismus, der auf einer Machtübernahme beharrt (hier verwechseln sie möglicherweise, da sie die EZLN als Beispiel heranziehen, Machtumverteilung mit Machtübernahme); im Widerspruch zu Anton Pannekoek (der für viele Anarchist*innen inspirierend ist, sich aber auch nicht ideologisch eingemeinden lässt) beharren sie auf einer wichtigen Rolle von Partei und Gewerkschaft (die sie kaum voneinander differenzieren) und schreiben entsprechend von „Sektierertum“.
Zusammenfassend lässt sich das Problem der Besancenotschen/Löwyschen Position darauf reduzieren, dass sie als Trotzkisten die Leninsche Basis nicht verlassen. Ohne eine Distanzierung von und radikale Kritik am Leninschen Politikstil ist aber eine anarchistisch-marxistische Kollaboration nicht zu haben. Oder anders gesagt: Solche Kollaborationen lassen sich nur dann verwirklichen, wenn die Bündnisse und die Solidarität an und auf der Basis eines Arbeiterradikalismus entstehen ohne Rücksicht auf den einen oder anderen -ismus.

So wie Besancenot und Löwy – obwohl sie im Fazit deutlich von einer Vielzahl libertärer Marxismen schreiben – letztlich doch aus einer sehr spezifischen Warte von „ihrem“ Marxismus ausgehen, so bestätigen sich folgerichtig hier und da auch klassische marxistische Vorurteile gegen den Anarchismus, die zwar für einige Varianten zutreffen können und, das sei zugestanden, in Frankreich vielleicht eine andere Rolle spielen als hierzulande. Besonders deutlich wird das in ihrer Schilderung der Demokratie-Auseinandersetzung: Die Autoren beschreiben einen pragmatischen Umgang mit dem Parlamentarismus als für Anarchist*innen inakzeptabel und behaupten eine Ablehnung von Delegiertensystemen – dabei ist es eindeutig, dass Anarchist*innen durchaus immer wieder versuchten und versuchen, parlamentarische Politik zu beeinflussen (meist von der Straße und den Betrieben aus), und dass keine größere anarchistische Organisation ohne Delegierung funktioniert. Es ließe sich sagen, dass Anarchist*innen damit grundsätzlich vorsichtiger und skeptischer umgehen. Implizit werfen die Autoren dem Anarchismus auch eine Ablehnung von Planung vor – dabei sind die meisten anarchistischen Utopien letztlich und sinnvollerweise demokratische Planwirtschaften.

Trotz all dieser Einwände ist die Absicht Besancenots und Löwys lobenswert und in aktueller Zeit notwendig. Aber andere Autoren – allen voran Daniel Guérin – haben diesen Brückenschlag schon wesentlich besser hinbekommen. Den Austausch und die Solidarität herzustellen bleibt eine Aufgabe.

Gaspar Bartholic

Rezension aus: Graswurzelrevolution Nr. 414, Dezember 2016, www.graswurzel.net


„Cultureglobe“ vom 8. November 2016

Piep, piep, piep – Anarchist*innen und Trotzkist*innen habt euch lieb!

“Wir fragen dich nicht nach Verband und Partei // bist du nur ehrlich im Kampf mit dabei”, sang einst der rote Orpheus Ernst Busch. In der bisherigen Geschichte stellten sich kommunistische Brüderküsse leider häufig als Judasküsse heraus. Sicherlich sind auch nicht die Anarchist*innen immer Heilige, aber zweifellos ist bislang jedes historische Bündnis von Anarchist*innen mit Staatskommunist*innen – ganz gleich auf welchen Propheten des Marx’schen Evangeliums sie sich berufen haben – schief gegangen und das häufig auf Kosten der Leben und der Freiheit von Anarchist*innen.

Beide Strömungen ihre Wurzeln in der Aufklärung, der französischen Revolution und dem Frühsozialismus, aber die Entwicklung ist diametral entgegengesetzt verlaufen. Die von Johann Most als “feindliche Brüder” titulierten Strömungen haben nicht einen leichten Familienzwist, wie von vielen naiven Aktivist*innen angenommen, sondern eher ein biblisches Kain-Abel-Verhältnis.

Nichts destotrotz kam es immer wieder zu versuchen, marxistische und anarchistische Positionen – unter Ignoranz wesentlicher Widersprüche – zu vereinen oder zumindest anzunähern. Die bekanntesten Vertreter*innen jener Tendenz waren Karl Korsch, Daniel Guerin, Rudi Dutschke, Bernd Rabehl und John Holloway. Die postmoderne Beliebigkeit bietet der Konstituierung von Flickenteppichideologien einen neuen Nährboden und last diese Idee vielerorts gut gedeihen.

Einer der neueren Versuche der familiären Annäherung stellt das anlässlich des 150. Geburtstages der ersten IAA erschienene Pamphlet “Revolutionäre Annäherung. Unsere roten und schwarzen Stern” von den beiden französischen (ex-?)Trotzkisten Olivier Besancenot und Michael Löwy dar. Sie wollen den Samen für einen libertären Marxismus legen, den sie u.a. bereits in der umstrittenen Gruppe Alternative Libertaire, einer mit staatskommunistischen Ideen liebäugelnden Abspaltung der Fédération Anarchiste, sowie der trotzkistischen Nouvelle Parti Anticapitaliste (NPA) wiederzufinden glauben.

Das Ergebnis dessen ist mehr als dürftig und weitgehend einfach nur ärgerlich. Dies beginnt im Vorwort, wenn versucht wird, die Pariser Commune als gemeinsames Projekt von Anarchist*innen und Marxist*innen zu lesen. Abgesehen davon, dass sich Marx’ Position in der Folge der Erfahrung der Commune geändert hat, stand das Aufkommen dieser konträr zu seinen bis dato vertretenen Anschauungen. Ebenso ist der Ansatz, ein Bündnis von Marxist*innen und Anarchist*innen, basierend auf der Begeisterung für den Aufstand der Zapatist*innen in Mexiko zu schmieden, ziemlich dürftig.

Im ersten Abschnitt des Buches unter dem Titel “Solidarische Annäherungen” widmen sich die beiden Autoren einer idealisierten Darstellung der IAA, der “Märtyrer von Chicago”, der Charta von Armiens, der spanischen Revolution und der globalisierungskritischen Bewegung. Gerade in der Darstellung der spanischen Revolution werden einige Mankos deutlich. Es kommt zu einer Idealisierung der POUM, wie sie in linken Kreisen seit Ken Loach’ Film üblich ist – in völliger Verkennung anti-anarchistischer Positionen jener Partei vor dem Bürgerkrieg. Ignoriert wird z.B. die öffentlich von den Führern jener Partei vertretene Position, dass ein Anarchist*innen-freies Spanien wünschenswert wäre. Das Trostpflaster, dass die Parteigründer ja selber mal Mitglieder in der CNT waren ist als Argumentation mehr als dürftig, da ja auch einige führende Politiker der stalinistischen Kommunistischen Partei Spaniens ursprünglich aus der CNT kamen.

Weiter geht es mit Persönlichkeiten wie z.B. Louise Michel, Buenaventura Durruti, Rosa Luxemburg oder Subcommandante Marcos. Was haben Louise Michel und Emma Goldman aber mit dem Marxismus am Hut? Es fehlt auch eine Thematisierung dessen, dass der Führungskult um Durruti ein originär kommunistisches Propagandaerzeugnis ist. Die Frage, was Subcommandante Marcos zum Anarchisten oder Marxisten macht, bleibt offen. Der Antianarchismus von Luxemburg wird weiterhin von den Autoren heruntergespielt, um ihre Vorstellungen von Spontanität zu einem Anknüpfungspunkt zu machen.

Der zweite Abschnitt widmet sich gemeinsamen Kämpfen – à la Russische Revolution – unter Einbeziehung der Ereignisse von Kronstadt. Hierin zeigt sich auch noch die anhaltende Verhaftung im Trotzkismus. Trotzki wird zwar wegen seines militärischen Vorgehens kritisiert, gleichzeitig findet sich redundant der Versuch, sein Vorgehen zu rechtfertigen und damit teilweise zu entschuldigen.

Locker-flocking geht es dann weiter zu “Marxistisch-libertären Theoretiker*innen”, d.h. Walther Benjamin, Daniel Guerin, André Breton. Karl Korsch, Cornelius Castoriades oder Cohn-Bendit hingegen, die hier von Relevanz wären, werden völlig ignoriert.

Im vierten Abschnitt werden kurz und bündig die “politischen Fragen” abgehandelt – sei es “Individuum und Kollektiv” oder “Die Revolution machen, ohne die Macht zu übernehmen?”. Hier werden ein paar altbekannte Fakten präsentiert. So wird u.a. mal wieder herausgekramt, dass Marx in seinen Frühschriften durch aus dem Individualismus etwas abgewinnen konnte. Das ist lange schon bekannt und macht ihn noch lange nicht zu einem möglichen und wünschenswerten Bündnispartner.

Das ganze mündet in dem Plädoyer für einen libertären Marxismus. Über diesen erklären die Autoren im Gestus der Phrasendrescherei verhaftet bleibend: “Wir denken nicht, dass der libertäre Marxismus einer Doktrin gleichkommt, einen vollendeten theoretischen Korpus darstellt: Es handelt sich vielmehr um eine Wahlverwandtschaft, einen bestimmten politischen und intellektuellen Ansatz: den gemeinsamen Willen, sich mit der Revolution von der Diktatur des Kapitals zu befreien, um eine nicht entfremdete Gesellschaft zu errichten, egalitär, befreit vom autoritären Joch des Staates.” (155).

Dieses Machwerk ist einfach nur ärgerlich. Hier versuchen zwei Trotzkisten im anarchistischen Spektrum zu angeln. Ziemlich wahllos werden Theoretiker*innen und Ereignisse herangezogen und Differenzen heruntergespielt, übertünscht oder einfach gar nicht erwähnt. So ein stümperhafter Versuch einer Vereinigung bringt niemanden etwas. Schade, dass sich der Verlag Die Buchmacherei auf diese Publikation dessen eingelassen hat.

Maurice Schuhmann


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