Soziale Kämpfe - historisch und aktuell

Die Namen der großen Unternehmen DaimlerChrysler, Opel, Infineon, AEG/Electrolux oder auch ALSTOM stehen nicht nur für die bekannten Markenprodukte. Sie sind auch zu Schlaglichtern von Belegschaftsprotesten geworden, die dokumentieren, dass aus Verzweifelung der „Ausgebooteten“ Wut und Widerstand entstehen kann.

So waren Firmenzusammenbrüche und Massenentlassungen in der frühen Bundesrepublik noch herausragende Medienereignisse, die über Wochen und Monate diskutiert wurden und die Politik unter starken Legitimationsdruck setzten. Die Betroffenen erhielten im Ergebnis dann zumeist einen anderen Job, wurden mit Erfolgsaussichten umgeschult oder frühverrentet. Heute erscheinen Massenentlassungen so alltäglich und selbstverständlich geworden wie der Wetterbericht. Nur werden die Betroffenen heute im Unterschied zu früher zumeist in eine völlig unsichere Zukunft entlassen. Die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt wird immer schwieriger. Oft ist sie aussichtslos. Und dann wirken die frisch in Gesetzesform gegossenen „Reformen“, die den Weg in neue Armut beschleunigen.

In dieser Situation wird vielen schmerzlich bewußt, dass eine gewerkschaftliche Organisation, die sich dieser Entwicklung mit Erfolg entgegensetzen könnte, nicht existiert. Dies führt zu Ohnmachtserfahrungen. Doch wächst auch die Bereitschaft bei Teilen der Beschäftigten, sich nicht einfach abwickeln zu lassen. Menschen setzen sich zur Wehr, erkennen ihre potenzielle Macht, aber auch scheinbar unüberwindliche Hürden für eine erfolgreiche Gegenwehr.

Im Rahmen der Rubrik „Soziale Kämpfe“ wollen wir exemplarisch herausragende soziale Konflikte zum Thema machen und die hier gewonnenen Erfahrungen zur Diskussion stellen.

Die Namen der großen Unternehmen DaimlerChrysler, Opel, Infineon, AEG/Electrolux oder auch ALSTOM stehen nicht nur für die bekannten Markenprodukte. Sie sind auch zu Schlaglichtern von Belegschaftsprotesten geworden, die dokumentieren, dass aus Verzweifelung der „Ausgebooteten“ Wut und Widerstand entstehen kann.

So waren Firmenzusammenbrüche und Massenentlassungen in der frühen Bundesrepublik noch herausragende Medienereignisse, die über Wochen und Monate diskutiert wurden und die Politik unter starken Legitimationsdruck setzten. Die Betroffenen erhielten im Ergebnis dann zumeist einen anderen Job, wurden mit Erfolgsaussichten umgeschult oder frühverrentet. Heute erscheinen Massenentlassungen so alltäglich und selbstverständlich geworden wie der Wetterbericht. Nur werden die Betroffenen heute im Unterschied zu früher zumeist in eine völlig unsichere Zukunft entlassen. Die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt wird immer schwieriger. Oft ist sie aussichtslos. Und dann wirken die frisch in Gesetzesform gegossenen „Reformen“, die den Weg in neue Armut beschleunigen.

In dieser Situation wird vielen schmerzlich bewußt, dass eine gewerkschaftliche Organisation, die sich dieser Entwicklung mit Erfolg entgegensetzen könnte, nicht existiert. Dies führt zu Ohnmachtserfahrungen. Doch wächst auch die Bereitschaft bei Teilen der Beschäftigten, sich nicht einfach abwickeln zu lassen. Menschen setzen sich zur Wehr, erkennen ihre potenzielle Macht, aber auch scheinbar unüberwindliche Hürden für eine erfolgreiche Gegenwehr.

Im Rahmen der Rubrik „Soziale Kämpfe“ wollen wir exemplarisch herausragende soziale Konflikte zum Thema machen und die hier gewonnenen Erfahrungen zur Diskussion stellen.

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