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Übersicht:
Anté Ciliga: Im Land der verwirrenden Lüge Gaby Weber: chatting with Sokrates Werner Ruhoff: Eine sozialistische Fantasie ist geblieben
Als Anté Ciliga, Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Jugoslawiens, 1925 auf Grund seiner Parteiarbeit des Landes verwiesen wird, entscheidet er sich nach einem Jahr Tätigkeit als Auslandsvertreter der Komintern in Wien in die Sowjetunion zu gehen, um dort an Ort und Stelle die Erfahrungen der ersten grossen russischen Revolution zu studieren. Doch der promovierte Philosoph und Historiker stößt auf eine Realität, die mit dem Selbstbild des neuen Staates unvereinbar ist. Er schließt sich der trotzkistischen Opposition an. Doch seine Empörung über die sozialen und politischen Verhältnisse im Heimatland aller Werktätigen führt dazu, dass er sich vom Trotzkismus wieder löst. Ciliga sieht das bolschewistische Regime in einem antagonistischen Widerspruch zu den Arbeitern und Bauern, die Idee der Emanzipation der Arbeiterklasse verraten. Weil er sich darüber nicht beirren lässt, wird er gegen seinen Willen 10 Jahre in der Sowjetunion verbringen, davon mehr als die Hälfte in Haft und Lagern. Am Ende gelingt ihm nach mehrfachem Einsatz seines Lebens seine Ausweisung durchzusetzen. Ciligas Aufzeichungen aus dem Land der verwirrenden Lüge sind auch noch heute ein authentischer Zugang zur Beantwortung der Frage, was die Sowjetunion historisch war und was es aus diesem gescheiterten Experiment zu lernen gibt. Buchpreis: Direktbezug:
Mit diesem Buch legt die Autorin Rechenschaft ab über die Ergebnisse ihrer Recherchen, die mit der Suche nach den Verantwortlichen für das Verschwinden lassen von vierzehn Betriebsräten bei Mercedes-Benz in Argentinien begann. In dem als politisches Theaterstück geschriebenen Text folgen die Leser und Leserinnen den Wegen von "Big Car", "Big Oil" und "Big Money" und lernen etwas darüber, wie sie mit dem deutschen Faschismus verbunden waren. Wir werden Zeuge davon, mit welcher Arroganz die Kathedralen der Macht sich auch heute weigern, historische Dokumente zu öffnen, die darlegen, wer, warum und für was Verantwortung trägt. Gaby Weber hat dieses Buch in der Hoffnung geschrieben, diese Situation zu verändern.
Buchpreis: Direktbezug:
Der Zusammenbruch des sogenannten Realsozialismus hat gezeigt, dass der Sozialismus als Verstaatlichung der Gesellschaft nicht machbar ist. Kann die basisdemokratische freie Assoziation eine neue Perspektive sein, um einen Ausweg aus der sozialen und ökologischen Krise zu finden, die in der neoliberalen Globalisierung immer deutlicher zutage tritt? Werner Ruhoff beschreibt Gehversuche und Konflikte einer neuen Gesellschaft in Form einer fiktiven Reportage, die er in der Stadt ansiedelt, in der er lebt. Dabei lässt er sich von seinen eigenen Erfahrungen beim Studium selbstverwalteter Projekte leiten. Rezensionen
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