{"id":2170,"date":"2019-07-09T16:33:26","date_gmt":"2019-07-09T14:33:26","guid":{"rendered":"http:\/\/diebuchmacherei.de\/?p=2170"},"modified":"2020-09-04T16:27:04","modified_gmt":"2020-09-04T14:27:04","slug":"express-nr-2-32019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/2019\/07\/09\/express-nr-2-32019\/","title":{"rendered":"&#8220;express&#8221; Nr. 2-3\/2019"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nichts als Staatskapitalismus?<\/strong><\/p>\n<p>Djilas, Mandel und Huhn streiten u\u0308ber den Zustand der Gesellschaft nach<br \/>\nder Revolution<\/p>\n<p><em>von Renate Hu\u0308rtgen<\/em><\/p>\n<p>Der Herausgeber, Jochen Gester, macht mit den 1951 erschienenen Beitr\u00e4gen von Milovan Djilas, Ernest Mandel und Willi Huhn einen spannenden Abschnitt kommunistischer Auseinandersetzung um den Weg zu einer antikapitalistischen Gesellschaft gegenw\u00e4rtig. Am aufregendsten war fu\u0308r mich der Streit zwischen Djilas und Mandel, wohl, weil sich mit ihren Personen, st\u00e4rker als es im Artikel von Willi Huhn erkennbar wird, verschiedene Richtungen damaliger antistalinistischer Str\u00f6mungen und politischer Auseinandersetzungen verbinden.<br \/>\nDer erste Beitrag stammt von Milovan Djilas, jugoslawischer Kommunist, 1911 in Montenegro geboren und 1995 in Belgrad gestorben. Djilas war Mitglied der illegalen jugoslawischen kommunistischen Partei und seit 1938 des ZK der KPJ. Im Rang eines Generalleutnants in der kommunistischen Volksbefreiungsarmee nahm er am bewaffneten Aufstand gegen die Faschisten teil. Djilas geh\u00f6rte bald zum Fu\u0308hrungskreis der illegalen Partei und wurde 1948 in das ZK und Politbu\u0308ro der KPJ gew\u00e4hlt. Dieser fu\u0308hrende Kopf der jugoslawischen Revolution und enge Vertraute Titos sollte jedoch bereits wenige Jahre sp\u00e4ter dessen gr\u00f6\u00dfter Kritiker werden. Seit 1954 ver\u00f6ffentlichte er in der parteieigenen Zeitung Borba Artikel, in denen vor der Gefahr einer antisozialistischen Entwicklung in Jugoslawien gewarnt wird; Djilas wird aller Staats- und Partei\u00e4mter enthoben. 1957 kommt seine Schrift \u00bbDie neue Klasse\u00ab heraus. Diese und andere, als \u00bbparteifeindlich\u00ab eingestufte \u00c4u\u00dferungen bringen Djilas insgesamt neun Jahre Gef\u00e4ngnis ein.<\/p>\n<p>Als sein hier wiederver\u00f6ffentlichter Beitrag 1951 unter dem Titel \u00bbErscheinungen und das Wesen der Sowjetunion\u00ab in der Zeitung Einheit erschien, muss er wohl noch konform mit der Linie der Partei gewesen sein.1 Ich versuche, mich in das Jahr 1951 zu denken: Seit 1948 war die kommunistische Partei Jugoslawiens aus der von der KP der Sowjetunion gelenkten Kominform ausgeschlossen und als nationalistisch und faschistisch verfemt. Der offizielle Bruch mit Moskau wurde jedoch erst 1952 auf dem VII. Parteitag der KPJ vollzogen. Die 1951er Kontroverse fand zwei Jahre vor Stalins Tod statt, und der sogenannte eigenst\u00e4ndige Weg Jugoslawiens zum Kommunismus war noch nicht vollst\u00e4ndig besiegelt. Wichtige Gesetze waren bereits verabschiedet, so 1950 das Gesetz u\u0308ber die Verwaltung der Betriebe durch Arbeiterr\u00e4te, das die \u00dcbernahme der Produktion durch die Produzenten einleiten sollte.2 Wie verhielten sich antistalinistische Linke und Marxisten in dieser Situation gegenu\u0308ber dem von Jugoslawien eingeschlagenen Weg?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>Der proletarische Staat muss erst sozialistisch werden<\/em><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist der Text von Milovan Djilas keine theoretische Abhandlung u\u0308ber die nachrevolution\u00e4re russische Gesellschaft; er ist der Versuch nachzuweisen, warum Jugoslawien sich von der Moskauer Vorherrschaft l\u00f6sen und einen eigenen Weg zum Sozialismus einschlagen mu\u0308sse. Wu\u0308rde n\u00e4mlich in Jugoslawien der Kampf gegen einen immer m\u00e4chtiger werdenden Staat und gegen eine ausufernde \u00bbBu\u0308rokratie\u00ab, die sich als kollektiver Eigentu\u0308mer Macht und Privilegien aneigne, nicht gefu\u0308hrt, dann s\u00e4he die Perspektive genauso aus wie in der Sowjetunion. Dort h\u00e4tte sich das Staatsmonopol l\u00e4ngst zum Staatskapitalismus entwickelt und die Sowjetunion zu einer imperialistischen Gro\u00dfmacht, die in einer Art kolonialer Eroberung anderen V\u00f6lkern ihr System aufzwinge.<\/p>\n<p>Djilas\u2019 theoretische Exkurse sind widerspru\u0308chlich und seine Versuche, Marx und Lenin als Kronzeugen fu\u0308r den richtigen Weg zum Sozialismus zu zitieren, sind weniger u\u0308berzeugend als die von Ernest Mandel und Willi Huhn. Das mag auch daher ru\u0308hren, dass er sich zwar lang und breit auf Marx und Lenin bezieht, es aber an anderer Stelle ablehnt, aus diesen Heiligenbilder zu machen, u\u0308ber die man nicht mit eigenen Gedanken hinaus gehen du\u0308rfe, obwohl die Entwicklung weiter gegangen sei (S. 42). Ich habe diese Passagen hervorgehoben, weil hier ein Ausgangspunkt fu\u0308r die weitreichenden Differenzen zu Mandel liegt. Es sind nicht die Beschreibungen des Widerspruchs von Wort und Tat in der sow-jetischen Ideologie, die Djilas und Mandel trennt, nicht die Verurteilung der stalinistischen Innen- und Au\u00dfenpolitik, die allen V\u00f6lkern ihren Sozialismus oktroyiert, vielleicht nicht einmal die unterschiedliche Sicht auf die Bu\u0308rokratenkaste \u2013 die Djilas hier noch nicht als \u00bbneue Klasse\u00ab bezeichnet \u2013, die jeden sozialistischen Impuls unterdru\u0308cke. Der Knackpunkt ihres Streits ist vielmehr der Zustand der Gesellschaft nach einer proletarischen Revolution, die Frage nach dem Charakter des Staatseigentums, welches sich nach Djilas noch ganz und gar nicht \u00bbsozialistisch\u00ab nennen k\u00f6nne \u2013 ein Gedanke, der sp\u00e4ter von Charles Bettelheim und anderen aufgegriffen und weiter entwickelt wurde. Dieses nachrevolution\u00e4re Staatseigentum unterscheide sich zun\u00e4chst nicht von einem kapitalistischen Staatsmonopol (S. 63) und sei nicht mehr und nicht weniger als ein \u00bbVorabend des Sozialismus\u00ab (S. 35). Lediglich die Zielstellung, unverzu\u0308glich mit der Abschaffung des Staates beginnen zu sollen, sei eine andere als im staatsmonopolistischen Kapitalismus (S. 27).<\/p>\n<p>Der neue Staat muss also erst sozialistisch werden, zun\u00e4chst sei er ein staatskapitalistischer (S. 29). Erst die weitere Entwicklung wu\u0308rde zeigen, ob Staat und Bu\u0308rokratie oder aber die<br \/>\nRechte der Massen in der Wirtschaft gest\u00e4rkt wu\u0308rden (S. 50). \u00bbWenn aber die Diktatur des Proletariats in der Wirtschaft (\u2026) nicht abstirbt (\u2026) wenn die Diktatur ihre selbst\u00e4ndige Rolle (\u2026) beibeh\u00e4lt, dann wird (\u2026) der Staatskapitalismus freilich nicht zum Sozialismus werden\u00ab k\u00f6nnen (S. 28f.).<\/p>\n<p>Die eigentliche revolution\u00e4re Leistung sei es also nicht, in einer proletarischen Revolution das Privateigentum in kollektives Staatseigentum verwandelt zu haben \u2013 das k\u00f6nne der entwickelte Kapitalismus auch \u2013, sondern mittels \u00bbVolkskontrolle\u00ab unverzu\u0308glich seine sozialistische Entwicklung einzuleiten. Sollte keine sozialistische Entwicklung gelingen, gibt es nach Djilas nur zwei (schlechte) Varianten: Entweder etabliert sich eine bu\u0308rokratischstaatskapitalistische Ordnung oder eine privat-kapitalistische bu\u0308rgerliche Gesellschaft (S.<br \/>\n65f.).<\/p>\n<p>Was nach der Revolution also beginnen mu\u0308sse, sei ein Klassenkampf um eine sozialistische Entwicklung. Djilas steht 1951 an vorderster Stelle in diesem Kampf. Es gibt in Jugoslawien schon Volksausschu\u0308sse und die Nationalversammlung (S. 67), aber noch sind die Arbeiterr\u00e4te nicht wirklich verankert. Die Praxis dessen, was Djilas \u00bbVolkskontrolle\u00ab nennt, hat kaum begonnen (S. 69). Dieser Klassenkampf um die sozialistische Demokratie in Jugoslawien hat \u2013 nach Djilas \u2013 gleich zwei Gegner: \u00bbdie bu\u0308rokratisch-staatskapitalistischen und privat-kapitalistischen Elemente\u00ab (S. 69); nach nur wenigen Jahren scheint ihm dieser Kampf verloren, die \u00bbElemente\u00ab haben sich zu einer neuen Klasse etabliert.3<\/p>\n<p><em>Reicht eine politische Revolution?<\/em><\/p>\n<p>Nur sechs Monate sp\u00e4ter antwortete Ernest Mandel, 1951 bereits ein fu\u0308hrender Vertreter der trotzkistischen Vierten Internationale, auf diesen Beitrag.4 Wer annimmt, die beiden Marxisten und antistalinistischen Kommunisten mu\u0308ssten sich im Wesentlichen einig gewesen sein, irrt. Schon nach wenigen S\u00e4tzen kanzelt er Djilas Beitrag als nicht auf den Grundlagen des Marxismus stehend und als Kapitulation \u00bbvor der bu\u0308rgerlichen Ideologie und der bu\u0308rgerlichen Gesellschaft\u00ab ab (S. 71). Ich kann mir kaum vorstellen, dass danach noch eine solidarische Auseinandersetzung m\u00f6glich war. Mandel belehrt Djilas ausfu\u0308hrlich \u2013 als ob dieser das nicht gewusst h\u00e4tte \u2013 u\u0308ber die widrigen historischen Umst\u00e4nde fu\u0308r die russische Revolution: Unterentwicklung, Isolation und der Sieg Stalins u\u0308ber Lenin und Trotzki \u2013 das ganze trotzkistische Programm. Es dient Mandel dazu, die ja auch von ihm gesehene \u00bbausufernde Bu\u0308rokratie\u00ab in Sowjetrussland auf eben solche sogenannten objektiven (unreife Basis, Isolation) und subjektiven (Stalins Sieg u\u0308ber seine GegnerInnen, korrupte Funktion\u00e4re) M\u00e4ngel zuru\u0308ckzufu\u0308hren. Djilas \u00dcberlegungen, dass Bu\u0308rokratisierung und Stalinisierung die Folgen eines derart zentralisierten Staatseigentums sein k\u00f6nnten, also quasi \u00bbStrukturfehler\u00ab, wie wir es heute nennen wu\u0308rden, werden von Mandel scharf zuru\u0308ckgewiesen.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich traf Dijlas Gedanke, dass nach der proletarischen Revolution nicht sofort ein sozialistisches Staatseigentum entstanden sei, das im besten Fall erst mittels Arbeiterr\u00e4ten im Kampf gegen \u00bbdie Bu\u0308rokratie\u00ab dazu werden k\u00f6nne, ins Herz der trotzkistischen Lehre vom sozialistischen Eigentum, welches ungeachtet eines \u00bbentarteten proletarischen Staates\u00ab (S. 92) seinen Charakter nicht verl\u00f6re. Nach trotzkistischer Lesart ist vielmehr eine politische Revolution n\u00f6tig, um Entartung und Bu\u0308rokratisierung zu beseitigen (S. 90). W\u00e4hrend das Staatseigentum selbst nicht-kapitalistischen Charakter habe, sei lediglich die Verteilung kapitalistischer Natur (S. 89f.).<\/p>\n<p><em>Mehr als ein Streit um Begriffe <\/em><\/p>\n<p>Ebenso rigoros ist Mandels Kritik an der jugoslawischen KP, einen nationalen Alleingang zu versuchen. Mandel spricht von Illusionen (S. 77) und vom \u00bbnationalistischen Su\u0308ndenfall der jugoslawischen Revolution\u00ab (S. 100), bezichtigt die jugoslawischen GenossInnen, der internationalen Arbeiterbewegung zu schaden, und erkl\u00e4rt die Vierte Internationale zur alleinigen Kraft, die den Weltsieg des Sozialismus anfu\u0308hren k\u00f6nne. Keine kritische Solidarit\u00e4t, sondern harter Machtkampf zwischen den verschiedenen antistalinistischen linken Str\u00f6mungen. Und das, obwohl Mandel gerade in diesen Jahren den Bruch Titos mit Stalin fu\u0308r den Beginn des Zerfalls des Stalinismus gehalten hat? Diese scharfe Zuru\u0308ckweisung eines potentiellen Bu\u0308ndnispartners und das Beharren auf der \u00bbreinen Lehre\u00ab in einer Situation, wo ein Zusammenhalt aller Antistalinisten auf der historischen Tagesordnung gestanden h\u00e4tte, geh\u00f6rte nach meiner Meinung in eine kritische Aufarbeitung der eigenen trotzkistischen Geschichte.<\/p>\n<p>Eine l\u00e4ngere Arbeit des deutschen Marxisten Willi Huhn5 u\u0308ber den Staatskapitalismus in Russland rundet diese nicht nur historisch spannende Kontroverse ab.6 Willi Huhn, 1951 schon bekannt als Theoretiker, der sich kritisch sowohl mit den Ideen der kommunistischen als auch mit der sozialdemokratischen Bewegung auseinandersetzte, greift in seinem Beitrag nun wiederum Mandels Kritik an Djilas auf und weist nach, dass bereits Lenin von der nachrevolution\u00e4ren russischen Gesellschaft als \u00bbStaatskapitalismus\u00ab und von der Bu\u0308rokratenkaste als \u00bbkollektivem Gesamtkapitalisten\u00ab gesprochen h\u00e4tte (S. 108). Ich meine allerdings, dass Huhn damit nicht den Kernpunkt der Differenz zwischen Mandel und Djilas getroffen hat, denn schon fu\u0308nf Jahre nach seinem Beitrag von 1951 gibt Djilas den Begriff des Staatskapitalismus zugunsten des Gedankens auf, es wu\u0308rde sich bei den kommunistischen Diktaturen um ganz eigenst\u00e4ndige Herrschafts- und Ausbeutungsgesellschaften handeln.7 Aber das jugoslawische Modell und die theoretischen Erkl\u00e4rungs- und Legitimationsversuche von Djilas interessieren Willi Huhn wohl auch nicht.<\/p>\n<p>Mir dagegen erscheint Djilas Beitrag aktuell besonders lesenswert. Er ist widerspru\u0308chlich, manchmal unlogisch, zeigt aber den undogmatischen Versuch, die Situation in Jugoslawien begreifen zu wollen. Und er kommt dabei auf Ideen, an denen wir nicht vorbeikommen, wenn wir uns heute mit der Frage besch\u00e4ftigen, welchen Charakter die \u00bbsozialistischen Revolutionen \u00ab eigentlich hatten und haben.<\/p>\n<p><em>* Renate Hu\u0308rtgen ist Historikerin und im Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost West aktiv.<\/em><\/p>\n<p>Anmerkungen:<br \/>\n1 DIE EINHEIT, Monatsblatt fu\u0308r Politik, Wirtschaft und Kultur, Klagenfurt: Wutte, Sonderbeilage<br \/>\n1951.<br \/>\n2 Walter Gyssling: \u00bbJugoslawien und seine Arbeiterselbstverwaltung\u00ab, online unter:<br \/>\nhttp:\/\/www.trend.infopar<br \/>\ntisan.net\/trd1111\/jugoselbst_gmh_0360.PDFA<br \/>\n3 Milovan Djilas: \u00bbDie neue Klasse. Eine Analyse des kommunistischen Systems\u00ab, Wien-<br \/>\nMu\u0308nchen 1976 (Erstver\u00f6ffentlichung 1957)<br \/>\n4 E. Germain: \u00bbZur \u203aTheorie des Staatskapitalismus\u2039 in Sowjetrussland\u00ab, in: Jochen Gester<br \/>\n(Hg.): \u00bbStaat, Kapital, Kapitalismus, Klassen\u00ab, a.a.O., S. 71-102 (E. Germain war Ernest<br \/>\nMandel).<br \/>\n5 Jochen Gester (Hg.): \u00bbAuf der Suche nach Rosas Erbe. Der deutsche Marxist Willy Huhn<br \/>\n(1909-1970)\u00ab, Die Buchmacherei, Berlin 2017 (siehe die Buchbesprechung in express 8\/9<br \/>\n2018, S. 11)<br \/>\n6 Von dieser Kritik an der Kritik konnte Huhn lediglich 1952 einen kleinen Teil ver\u00f6ffentlichen.<br \/>\nIm Buch ist noch eine bisher unver\u00f6ffentlichte Arbeit Willi Huhns von 1968 aufgenommen.<br \/>\nVgl. \u00bbStaat, Kapital, Kapitalismus, Klassen\u00ab, a.a.O., S. 131-193.<br \/>\n7 Vgl. Djilas: \u00bbDie neue Klasse\u00ab, a.a.O.<br \/>\nexpress im Netz unter: www.express-afp.info<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nichts als Staatskapitalismus? 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