{"id":9436,"date":"2025-11-27T08:30:55","date_gmt":"2025-11-27T07:30:55","guid":{"rendered":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/?p=9436"},"modified":"2025-11-28T11:09:37","modified_gmt":"2025-11-28T10:09:37","slug":"mosaik-v-24-11-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/2025\/11\/27\/mosaik-v-24-11-2025\/","title":{"rendered":"&#8220;Mosaik&#8221; v. 24.11. 2025"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"die-radikale-juedische-tradition-staerke-durch-solidaritaet\">Die radikale j\u00fcdische Tradition \u2013 St\u00e4rke durch Solidarit\u00e4t<\/h3>\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/mosaik-online.at\/author\/raphaeldeindl\/\">Raphael Deindl<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>November 24, 2025<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDie wahre Linke ist antizionistisch, nicht antisemitisch.\u201c Mit dieser Aussage wollen Janey Stone und Donny Gluckstein nicht einfach provozieren. Stattdessen erinnern sie an die radikale j\u00fcdische Tradition. Ein Interview von Raphael Deindl.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Mehrheit der J\u00fcd*innen vor dem Zweiten Weltkrieg war Teil der Arbeiter*innenbewegung und k\u00e4mpfte gemeinsam mit nicht-j\u00fcdischen Linken f\u00fcr eine bessere Welt. Die Erinnerung daran ist jedoch weitgehend verblasst. Diesem Vergessen wollen Donny Gluckstein und Janey Stone mit ihrem Buch <a href=\"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/produkt\/die-radikale-juedische-tradition\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eDie radikale j\u00fcdische Tradition \u2013 Partisanen, Revolution\u00e4re und Widerstandsk\u00e4mpfer\u201c<\/a> entgegenwirken. mosaik-Redakteur Raphael Deindl hat mit ihnen \u00fcber ihr Buch gesprochen, das sie am 27.11.2025 in der Buchhandlung <a href=\"https:\/\/www.bibliobox.at\/pages\/die-radikale-judische-tradition\">biblibox<\/a> in Wien vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Raphael Deindl: Euer Buch tr\u00e4gt den Titel \u201eDie radikale j\u00fcdische Tradition\u201c. Wer bzw. genauer gesagt, welche Organisationen, Gruppen und Personen geh\u00f6rten zu dieser radikalen Tradition? Und wer nicht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janey Stone &amp; Donny Gluckstein:<\/strong> Die wohl bekannteste Organisation ist der J\u00fcdische Arbeiterbund, der 1897 im Zarenreich gegr\u00fcndet wurde. Der Bund war die gr\u00f6\u00dfte revolution\u00e4re, sozialistische Organisation dieser Zeit und spielte eine wichtige Rolle in der russischen Revolution von 1906. Sein politischer Kerngedanke bezog sich darauf, dass J\u00fcd*innen gegen Unterdr\u00fcckung und f\u00fcr den Sozialismus in dem Land k\u00e4mpfen sollten, in dem sie leben \u2013 dabei waren sie \u00fcberzeugte Antizionist*innen.<\/p>\n\n\n\n<p>J\u00fcd*innen spielten auch eine wichtige Rolle in vielen sozialistischen, marxistischen, kommunistischen und anarchistischen Organisationen nicht nur im Zarenreich, sondern auch sp\u00e4ter in den Auswanderungsl\u00e4ndern wie Gro\u00dfbritannien und den USA. J\u00fcdische Arbeiter*innen in London und New York gr\u00fcndeten Gewerkschaften, beteiligten sich an Mietstreiks und nahmen an Demonstrationen und Protestversammlungen teil. Sie leisteten Widerstand gegen Pogrome, Antisemitismus, Unterdr\u00fcckung und V\u00f6lkermord w\u00e4hrend des Holocaust.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt viele ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeiten. Um ein paar Beispiele zu nennen: Rudolf Rocker, ein deutscher Anarchist, der als Nichtjude Jiddisch lernte und Ende des 19. Jahrhunderts im Londoner East End aktiv war; Eleanor Marx, Tochter von Karl Marx, die ebenfalls Jiddisch lernte und sich f\u00fcr Textilarbeiterinnen im East End einsetzte; die revolution\u00e4ren Marxist*innen Rosa Luxemburg und Leo Trotzki; Clara Lemlich, eine j\u00fcdische Bekleidungsarbeiterin, die Streiks gegen Arbeitgeber, die Polizei und Streikbrecher*innen in New York anf\u00fchrte; Phil Piratin, ein kommunistischer Anf\u00fchrer von Mietstreiks in London in den 1930er Jahren; oder Marek Edelman, ein Bundmitglied, der am Aufstand im Warschauer Ghetto beteiligt war, anschlie\u00dfend nach Polen zur\u00fcckkehrte und sp\u00e4ter die zweite pal\u00e4stinensische Intifada unterst\u00fctzte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch einige sozialistische Zionist*innen trugen vor 1948 zur radikalen j\u00fcdischen Tradition bei. So engagierten sich viele ihrer Mitglieder w\u00e4hrend des Holocaust in Untergrundorganisationen der Ghettos und f\u00fchrten Aufst\u00e4nde an. Das bekannteste Beispiel ist Mordechai Anielewicz, Anf\u00fchrer des Aufstands im Warschauer Ghetto. Jedoch trennten sich zionistische Sozialist*innen und Arbeiter*innen von der radikalen Tradition, als sie sich nach 1948 dem zionistischen Projekt der Enteignung Pal\u00e4stinas anschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RD: Ihr kritisiert in eurem Buch die weit verbreitete Vorstellung vom \u201eAntisemitismus der Linken\u201c, also dass gro\u00dfe Teile der Arbeiter*innenbewegung antisemitisch waren \u2013 ein Verst\u00e4ndnis, das auch bis heute in vielen Kontexten der deutschsprachigen Linken vorherrscht. Warum ist diese Vorstellung nicht nur problematisch, sondern auch historisch falsch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>JS&amp;DG: <\/strong>Die Theorie des linken Antisemitismus ist problematisch, weil sie den Ursprung des Antisemitismus verkennt. In Europa begann dieser Prozess mit den Bestrebungen der herrschenden Klasse gem\u00e4\u00df dem Prinzip des \u201aTeile und Herrsche\u2018, indem sie einen S\u00fcndenbock als Ablenkung von der Ausbeutung im bestehenden Gesellschaftssystem benutzte. Im Feudalismus wurde diese Trennung im Wesentlichen mit religi\u00f6sen Begriffen begr\u00fcndet. Mit dem Kapitalismus \u00e4nderte sich dies jedoch. In dem Zeitraum, den unser Buch abdeckt (bis 1948), f\u00f6rderte die herrschende Klasse den Antisemitismus. Die Linke stand hingegen f\u00fcr die Einheit der Arbeiter*innenklasse und den Kampf gegen die herrschende Klasse und ihre Ideen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tatsache, dass Juden \u00fcberproportional oft in f\u00fchrende Positionen der Linken gew\u00e4hlt wurden, ist ein Beweis daf\u00fcr. Der Fall Deutschlands sticht dabei besonders hervor. Zu unterscheiden ist zwischen mittelalterlicher Judenfeindschaft \u2013 als J\u00fcd*innen durch Konversion zum Christentum in die Gesellschaft integriert werden konnten \u2013 und Antisemitismus. Antisemitismus ist ein Begriff, der 1879 von Wilhelm Marr gepr\u00e4gt und vom Kaplan des Kaisers in der ersten antisemitischen Partei propagiert wurde. Deren Konzept basierte auf kapitalistisch-kolonialen Rassentheorien des 19. Jahrhunderts. Sie f\u00fchrten Vorurteile auf \u201aunwiderlegbare\u2018 biologische Tatsachen zur\u00fcck. Auch Hitlers Antisemitismus folgte diesem Muster. Die klare Bedeutung, die er der Linken und deren Bedrohung f\u00fcr seine Machtposition zuschrieb, bestand in seiner Entschlossenheit, das zu beseitigen, was er als \u201ej\u00fcdisch-bolschewistische Verschw\u00f6rung\u201d bezeichnete.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Unsinn, heute eher die Linke als die Rechte des Antisemitismus zu bezichtigen, hat nichts mit Antisemitismus als solchem zu tun. Vielmehr gibt es eine falsche Verbindung von Antizionismus, also der Ablehnung der Politik der israelischen Regierung gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinenser*innen (wie z. B. V\u00f6lkermord), mit Antisemitismus \u2013 einem dezidierten Hass auf J\u00fcd*innen, nur weil sie J\u00fcd*innen sind. Tats\u00e4chlich lehnen viele linke J\u00fcd*innen selbst die Handlungen der ultrarechten israelischen Regierung ab. Die wahre Linke ist antizionistisch, nicht antisemitisch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RD: Es wird gesagt, dass es w\u00e4hrend des Nazi-Regimes kaum bis keinen Widerstand gab, vor allem nicht von j\u00fcdischer Seite. Wieso widersprecht ihr in eurem Buch dieser Sichtweise?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>JS&amp;DG: <\/strong>Zun\u00e4chst einmal ist es wichtig, den Begriff \u201eWiderstand\u201c zu definieren. Einige Wissenschaftler*innen sind um eine formale Definition bem\u00fcht, wonach Widerstandsk\u00e4mpfer*innen aktiv eine bestimmte weltanschauliche \u00dcberzeugung vertreten m\u00fcssen. Die gesamte j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung sah sich jedoch einer Situation gegen\u00fcber, in der fast alle allt\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten vom Feind verboten waren, der noch dazu entschlossen war, sie zu vernichten. Unter solchen Umst\u00e4nden gilt schon das blo\u00dfe \u00dcberleben als j\u00fcdischer Widerstand gegen die Nazis in Osteuropa. Und selbst Versuche, sich zu verstecken oder zu fliehen, m\u00fcssen als Widerstand angesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab viele Akte individueller Verweigerung. Die Statistiken zeigen jedoch, dass der Widerstand viel organisierter war, als oft angenommen. So gab es in etwa einhundert Ghettos im von den Nazis besetzten Osteuropa Widerstandsbewegungen im Untergrund. Das ist etwa ein Viertel aller Ghettos. Auch kam es in f\u00fcnf gro\u00dfen Ghettos und f\u00fcnfundvierzig kleineren zu Aufst\u00e4nden. Zudem gab es Aufst\u00e4nde in drei Vernichtungslagern und achtzehn Zwangsarbeitslagern. Zwischen zwanzig- und drei\u00dfigtausend j\u00fcdische Partisan*innen k\u00e4mpften in etwa drei\u00dfig j\u00fcdischen sowie einundzwanzig gemischten Partisan*innengruppen, w\u00e4hrend etwa zehntausend Menschen in Waldlagern \u00fcberlebten.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurierinnen unterhielten den Kontakt zwischen den Ghettos, schmuggelten Informationen, Waffen und illegale Dokumente, die sie in ihrer Kleidung versteckten. Sie verbargen ihre j\u00fcdische Identit\u00e4t und gaben sich als Arierinnen aus. Es gab auch Sabotageakte und individuellen Widerstand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RD: Wann und warum fand die radikale j\u00fcdische Tradition ihr Ende?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>JS&amp;DG<\/strong>: Die radikale j\u00fcdische Tradition ist nicht v\u00f6llig verschwunden, wie die pro-pal\u00e4stinensische Bewegung und die j\u00fcdische Beteiligung darin zeigen. Aber das Massenph\u00e4nomen, das wir in unserem Buch beschreiben, endete nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit diesem Zeitpunkt entwickelte sich der Zionismus, der zuvor nur von einer Minderheit unterst\u00fctzt worden war, zur vorherrschenden Ideologie in der noch verbliebenen j\u00fcdischen Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies lag zum Teil daran, dass die Basis der radikalen j\u00fcdischen Tradition die gro\u00dfe j\u00fcdische Arbeiter*innenklasse war. Sie war sich bewusst, dass ihre Interessen denen der herrschenden Klasse entgegenstanden. Deshalb konzentrierte sie sich darauf, sich im Kampf mit den lokalen Arbeiter*innen zu solidarisieren, anstatt woanders hinzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Vorstellung wurde untergraben, nachdem Hitlers Regime sechs Millionen J\u00fcd*innen physisch vernichtet hatte. Die kaltherzige Gleichg\u00fcltigkeit aller anderen L\u00e4nder gegen\u00fcber j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlingen sowohl vor als auch nach dem Zweiten Weltkrieg f\u00fchrte dazu, dass viele unfreiwillig in Pal\u00e4stina landeten. Auf diese Weise wurden sie objektiv gesehen zu Siedlerkolonialist*innen, vor allem ab dem Jahr 1948.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Bewusstsein wurde durch diese Umst\u00e4nde gepr\u00e4gt, so dass der Zionismus ihren fr\u00fcheren Radikalismus ersetzte. Schlie\u00dflich f\u00fchrte der wirtschaftliche Aufschwung der Nachkriegszeit dazu, dass viele Mitglieder der gr\u00f6\u00dften j\u00fcdischen Community au\u00dferhalb Israels, n\u00e4mlich in den USA, sozial aufstiegen und sich von ihren proletarischen Wurzeln entfernten. Der Schock des Holocaust festigte w\u00e4hrenddessen die allgemeine Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Zionismus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RD: Warum ist es wichtig, sich an die radikale j\u00fcdische Tradition zu erinnern und sie weiterzuf\u00fchren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>JS&amp;DG<\/strong>: Zionist*innen erheben den Anspruch, alle J\u00fcd*innen zu vertreten und dies schon immer getan zu haben. Sie seien die Erb*innen der j\u00fcdischen Geschichte. Dabei verzerren sie die j\u00fcdische Geschichte, um ihre Behauptung zu untermauern, und vermischen schlie\u00dflich Antisemitismus mit Antizionismus. Die radikale j\u00fcdische Tradition hingegen zeigt, dass Zionist*innen w\u00e4hrend des gr\u00f6\u00dften Teils der j\u00fcdischen Geschichte zwischen dem sp\u00e4ten neunzehnten Jahrhundert und 1948 nur eine kleine und wenig bedeutende Minderheit waren. Dies ist wichtig, um einem Gro\u00dfteil der zionistischen Propaganda entgegenzuwirken. Au\u00dferdem wird dadurch eine alternative Quelle der St\u00e4rke sichtbar. W\u00e4hrend die Zionist*innen behaupten, dass nur die IDF [<em>Israel Defense Force<\/em>s; <em>Anm.<\/em>] und Israel die J\u00fcd*innen vor Antisemitismus sch\u00fctzen k\u00f6nnen, zeigt die radikale Tradition, dass Solidarit\u00e4t und Kampf bereits in der Vergangenheit existiert haben und dass sie der einzige Weg sind, um den Hass auf J\u00fcd*innen zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>J\u00fcd*innen waren ein wichtiger Bestandteil sozialistischer und radikaler Bewegungen. Diese Geschichte ist f\u00fcr uns heute eine Inspiration, da J\u00fcd*innen eine wichtige Rolle bei der Unterst\u00fctzung Pal\u00e4stinas spielen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist auch wichtig, die radikale j\u00fcdische Tradition als Teil einer fortdauernden radikalen Denkweise zu betrachten. Menschen mit j\u00fcdischem Hintergrund leisteten einen Beitrag, der eine \u201eAu\u00dfenperspektive\u201d widerspiegelte, die ihre Situation f\u00fcr die Analyse der kapitalistischen Gesellschaft mit sich brachte. \u00dcber die j\u00fcdische Diaspora hinweg bestanden internationale Verbindungen, die das durch die Konsolidierung des Kapitalismus etablierte Ethos des Nationalismus und Wettbewerbs durchbrachen. Marx, Luxemburg und Trotzki betonten Internationalismus und Solidarit\u00e4t gegen alle Formen der Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das <em>Kommunistische Manifest<\/em>. Es wurde 1848 kurz vor der Welle nationalistischer Revolutionen geschrieben, die heute als \u201eV\u00f6lkerfr\u00fchling\u201c bekannt ist. Es schlie\u00dft mit den Worten: \u201eProletarier aller L\u00e4nder, vereinigt euch! Ihr habt nichts zu verlieren als eure Ketten.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Buch \u201eDie radikale j\u00fcdische Tradition \u2013 Partisanen, Revolution\u00e4re und Widerstandsk\u00e4mpfer\u201c ist 2025 bei <a href=\"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/\">Die Buchmacherei<\/a> erschienen. Am Donnerstag, dem 27.11.2025, stellen die Autor*innen Janey Stone und Donny Gluckstein es in der Buchhandlung <a href=\"https:\/\/www.bibliobox.at\/pages\/die-radikale-judische-tradition\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">biblibox<\/a> in Wien vor.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interview &amp; \u00dcbersetzung aus dem Englischen: Raphael Deindl<\/strong><br><strong>Titelbild: Janey Stone<\/strong> \u2013 Massenkundgebung j\u00fcdischer und nichtj\u00fcdischer Sozialist*innen und Bundist*innen zum Gedenken an die Opfer der Pogrome in Wilna im Jahr 1905.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/mosaik-online.at\/author\/raphaeldeindl\/\">Raphael Deindl<\/a> Raphael Deindl ist Soziologe und besch\u00e4ftigt sich in seiner Arbeit aus gesellschaftstheoretischer Perspektive mit der Transformation von Sozial- und Familienpolitik. Au\u00dferdem betreut er den mosaik-Podcast. <a href=\"https:\/\/mosaik-online.at\/author\/raphaeldeindl\/\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>d<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die radikale j\u00fcdische Tradition \u2013 St\u00e4rke durch Solidarit\u00e4t \u201eDie wahre Linke ist antizionistisch, nicht antisemitisch.\u201c Mit dieser Aussage wollen Janey Stone und Donny Gluckstein nicht&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[212,188],"tags":[],"class_list":["post-9436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-radikale-juedische-tradition-staerke-durch-solidaritaet","category-medienkritiken"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9436"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9445,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9436\/revisions\/9445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}