{"id":9570,"date":"2025-12-25T11:09:28","date_gmt":"2025-12-25T10:09:28","guid":{"rendered":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/?p=9570"},"modified":"2025-12-25T11:13:51","modified_gmt":"2025-12-25T10:13:51","slug":"nd-v-11-12-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/2025\/12\/25\/nd-v-11-12-2025\/","title":{"rendered":"&#8220;nd&#8221; v. 11.12. 2025"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"mamdanis-vater-lesen\">Mamdanis Vater lesen<\/h2>\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"linke-abgeordnete-distanzieren-sich-von-ihrer-parteijugend-hilfreich-waere-sie-wuerden-auch-ueber-eigene-fehler-sprechen-meint-raul-zelik\">Linke Abgeordnete distanzieren sich von ihrer Parteijugend. Hilfreich w\u00e4re, sie w\u00fcrden auch \u00fcber eigene Fehler sprechen, meint Raul Zelik<\/h4>\n\n\n<p>Der Migrant Mahmood Mamdani ist nicht nur Vater des New Yorker B\u00fcrgermeisters Zohran Mamdani, sondern auch ein scharfsinniger Kritik von Nationalstaat und Rassismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist, als w\u00e4ren bei der Linken die alten Zeiten zur\u00fcck: In derselben Woche, in der die Partei den Wahlsieg Zohran Mamdanis feierte \u2013 \u00fcbrigens ein selbstbewusster Verteidiger der israelkritischen Boykottbewegung BDS \u2013, rief eine Gruppe von 17 Bundestagsabgeordneten zu Ma\u00dfnahmen gegen den Jugendverband Solid auf. \u00bbWeder diese politische Orientierung noch diese politische Kultur\u00ab d\u00fcrfe geduldet werden, hie\u00df es in dem Schreiben, das unter anderem von Bodo Ramelow, Gregor Gysi und Dietmar Bartsch unterzeichnet wurde. Entlang des \u00bbm\u00fchsam erarbeiteten Konsenses\u00ab zum Nahost-Konflikt m\u00fcssten \u00bbklare Grenzen\u00ab gezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was war geschehen? Auf seinem Bundeskongress hatte der <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1195295.parteijugend-solid-linke-im-nahost-konflikt.html\">Jugendverband Solid nach heftigen internen Auseinandersetzungen<\/a> mit Zweidrittelmehrheit einen <a href=\"https:\/\/www.linksjugend-solid.de\/beschluss\/nie-wieder-zu-einem-voelkermord-schweigen\/\">Beschluss gefasst, in dem er sich selbst und der Mutterpartei vorwarf,<\/a> in den vergangen zwei Jahren versagt zu haben. Man habe zum V\u00f6lkermord in Gaza geschwiegen, den \u00bbkolonialen und rassistischen Charakter des israelischen Staatsprojekts\u00ab nicht erkannt und die Verbrechen nicht \u00bbunmissverst\u00e4ndlich beim Namen\u00ab genannt. \u00bbDie Befreiung Pal\u00e4stinas\u00ab, so der Beschluss weiter, m\u00fcsse \u00bbals Teil einer breiteren demokratischen und sozialistischen Revolution\u00ab betrachtet werden, \u00bbdie den Imperialismus und Kapitalismus aus der Region herauswirft.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Wie zu erwarten, schaltete sich die Springer-Presse ein, um der Linken Antisemitismus vorzuwerfen. Anstatt hier dagegenzuhalten, bem\u00fchten sich die <a href=\"https:\/\/www.links-bewegt.de\/de\/article\/1030.eine-einseitige-perspektive-bringt-niemandem-etwas.html\">Parteivorsitzenden Jan van Aken und Ines Schwerdtner<\/a> die Wogen mit einer Ermahnung der Parteijugend zu gl\u00e4tten. Niemandem sei mit einer \u00bbeinseitigen Perspektive auf Israel und Pal\u00e4stina\u00ab geholfen. Die Kritik der aktuellen israelischen Regierungspolitik sei zwar \u00bbabsolut notwendig\u00ab, aber sie d\u00fcrfe \u00bbniemals die Existenz Israels delegitimieren\u00ab \u2013 eine seltsam schwammige Formulierung. Im \u00dcbrigen beschied man, sei der Solid-Beschluss \u00bbinhaltlich nicht mit den Positionen der Linken vereinbar\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein Trauerspiel. Verfolgt in der deutschen Linken eigentlich irgendjemand internationale Debatten? Nimmt irgendjemand wahr, wor\u00fcber in der linken Diaspora \u2013 der j\u00fcdischen, der pal\u00e4stinensischen und der aus vielen anderen L\u00e4ndern \u2013 diskutiert wird? F\u00e4llt allen Beteiligten wirklich nichts anderes ein als das Bekenntnis zum einen oder anderen Nationalismus?<\/p>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"radikale-juedische-tradition\">Radikale j\u00fcdische Tradition<\/h5>\n\n\n<p>Vor einigen Wochen wollte ich eine Veranstaltung zum Titel \u00bbDie radikale j\u00fcdische Tradition\u00ab von Donny Gluckstein und Janey Stone mit dem kleinen r\u00e4tesozialistischen Verlag Die Buchmacherei organisieren. Gluckstein und Stone rekonstruieren in ihrem Buch die Geschichte jener j\u00fcdischen Linken, die die Gr\u00fcndung eines zionistischen Staates im britischen Kolonialgebiet von Anfang an f\u00fcr ein chauvinistisches Projekt hielten. Das waren vor allem der \u00bbJ\u00fcdische Arbeiterbund\u00ab, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Ost- und Mitteleuropa aktiv war, die j\u00fcdischen Kommunist*innen, die sich an der russischen Revolution beteiligten, und viele der Partisan*innen, die gegen die deutsche Besatzung k\u00e4mpften. Das erkl\u00e4rte Anliegen des Buchs von Gluckstein und Stone ist zu zeigen, dass ein wichtiger Teil der j\u00fcdischen Linken die Gr\u00fcndung Israels aus internationalistischen Motiven dezidiert ablehnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich einen Saal anmieten wollte, der indirekt der Partei Die Linke geh\u00f6rt, schickte man mir, neben dem eigentlichen Vertragsentwurf, ein Zusatzstatut. Darin hie\u00df es, Veranstalter*innen und Referent*innen m\u00fcssten sich verpflichten, \u00bbjegliche Erkl\u00e4rung zu unterlassen und zu unterbinden, (\u2026) die das Existenzrecht des Staates Israel infrage stellt und einer Zweistaatenl\u00f6sung entgegensteht.\u00ab Ich erwiderte, dass Gluckstein und Stone diese Erkl\u00e4rung gewiss nicht abgeben w\u00fcrden, weil sie ihr Buch ja genau deshalb geschrieben h\u00e4tten: um der angeblichen Alternativlosigkeit des j\u00fcdischen Staates zu widersprechen. Obwohl ich zweimal nachhakte, erhielt ich auf meinen Einwand keine Antwort.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ja, die deutsche Linke hat sich mit ihrer abwartenden Haltung zur Komplizin der Kriegsverbrechen in Gaza gemacht.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>So l\u00e4uft die Debatte: Deutsche Linke verweigern linken J\u00fcd*innen den Raum, damit diese die Gr\u00fcndungserz\u00e4hlung Israels nicht besch\u00e4digen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund, aber auch weil die Springer-Presse den Jugendverband Solid in der vergangenen Woche mit einer Schmutzkampagne \u00fcberzog, m\u00f6chte ich zun\u00e4chst einmal betonen, dass im Solid-Beschluss einiges steht, \u00fcber das es sich nachzudenken lohnt: Ja, es stimmt, dass das israelische Staatsprojekt trotz der Holocaust-Erfahrungen der Gr\u00fcndergeneration rassistische und koloniale Anteile besa\u00df. Das sah \u00fcbrigens auch Hannah Arendt so. Die j\u00fcdische Philosophin hatte zwar selbst einen problematischen eurozentristischen Blick auf die angeblich unterlegene arabische Kultur, aber erkannte doch sehr klar, dass der j\u00fcdische Staat auch einen neuen Staatsrassismus hervorbringen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Recht hat der Jugendverband Solid auch mit dem Hinweis, dass sich die deutsche Linke zur Komplizin der Kriegsverbrechen in Gaza gemacht hat. Bodo Ramelow beispielsweise hisste die israelische Fahne noch vor der Th\u00fcringer Staatskanzlei, als die Kriegsmaschinerie in Gaza bereits angelaufen war. Ich wei\u00df, dass die j\u00fcdischen und pal\u00e4stinensischen Menschen, die sich gleichzeitig bei Anti-Kriegs-Protesten von der Berliner Polizei verpr\u00fcgeln lie\u00dfen, das nicht als Beitrag zu einer Friedensl\u00f6sung in Nahost empfanden. W\u00e4re es nicht sinnvoll, auch dar\u00fcber einen selbstkritischen Gedanken zu verlieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Und gesagt werden sollte auch, dass die meisten Linken gleichg\u00fcltig blieben oder sogar zuarbeiteten, als staatliche Stellen Kritiker*innen Israels, darunter auch viele Diaspora-J\u00fcd*innen, 2024 mit Strafanzeigen oder K\u00fcndigungsdrohungen \u00fcberzogen. In diesem Punkt hat Solid recht: Die Linke hat versagt, weil sie sich auf die Seite der M\u00e4chtigen geschlagen hat, und sollte das auch eingestehen.<\/p>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"so-progressiv-wie-die-tuerkische-akp\">So progressiv wie die t\u00fcrkische AKP<\/h5>\n\n\n<p>Gleichzeitig gibt es aber auch einiges im Solid-Beschluss, dem wir grunds\u00e4tzlich widersprechen sollten. Am deutlichsten zeigt sich das in der Passage, die behauptet, \u00bbeine Befreiung Pal\u00e4stinas\u00ab werde dazu beitragen, \u00bbKapitalismus und Imperialismus aus der Region zu werfen\u00ab. Wo hat die Gr\u00fcndung von Nationalstaaten jemals dem Kapitalismus ein Ende gesetzt? Die Geschichte der postkolonialen Staaten beweist doch eindr\u00fccklich, dass sich der Kapitalismus ganz wunderbar mit jeder neuen Elite arrangiert. Und auch die USA oder andere Gro\u00dfm\u00e4chte w\u00fcrden schnell mit den neuen Machthabern kooperieren, g\u00e4be es den Staat Israel nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der pal\u00e4stinensische Nationalismus, der \u00bbreligi\u00f6se St\u00e4tten befreien\u00ab und das \u00bbLand f\u00fcr die Einheimischen\u00ab sichern will, ist so wenig eine emanzipatorische Perspektive wie ein israelischer Staat, der rassistisch zwischen j\u00fcdischen und nicht-j\u00fcdischen B\u00fcrger*innen unterscheidet. Dazu kommt, dass die Kapitalismuskritik der Hamas ungef\u00e4hr so weit reicht wie die der t\u00fcrkischen Regierungspartei AKP.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei mir haben der Nahost-Konflikt und der globale Aufstieg des Faschismus in den vergangenen zwei Jahren daf\u00fcr gesorgt, dass ich nationalstaatlicher Politik viel grunds\u00e4tzlicher als fr\u00fcher misstraue. Etwas dar\u00fcber lernen l\u00e4sst sich \u00fcbrigens bei Mahmood Mamdani, dem Vater des neuen New Yorker B\u00fcrgermeisters Zohran. Der Anthropologe Mahmoood Mamdani wurde 1946 in Indien geboren, wuchs als Migrant in Uganda auf, ging als Student in die USA, schloss sich dort der schwarzen B\u00fcrgerrechtsbewegung an und kehrte 1971 nach Uganda zur\u00fcck. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde er als Angeh\u00f6riger der indischen Minderheit ausgewiesen, k\u00e4mpfte von Tansania aus gegen die Diktatur Idi Amins, kehrte 1979 nach dessen Sturz nach Uganda zur\u00fcck und verlor nur wenige Jahre sp\u00e4ter die Staatsb\u00fcrgerschaft, weil er erneut die ugandische Regierung kritisiert hatte. Nach einigen Jahren in S\u00fcdafrika, wo er wegen seiner Kritik am wei\u00dfen Rassismus mit Kollegen an der Universit\u00e4t aneinander geraten war, kam Mamdani 1999 in die USA.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrung des Migranten, dem immer wieder im Leben erkl\u00e4rt wurde, nicht dazuzugeh\u00f6ren, machte ihn zu einem scharfen Kritiker der Nation \u2013 auch der postkolonialen. In einem <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/culture\/mahmood-mamdani-nation-state-interview\/#\">lesenswerten Interview mit dem Titel \u00bbDie Idee des Nationalstaats ist ein Synonym f\u00fcr Genozid\u00ab in der US-Zeitschrift <em>The Nation<\/em><\/a> fasste er Anfang 2024 diese Kritik zusammen: Kolonialismus und Nationalismus seien untrennbar miteinander verkn\u00fcpft, so Mamdani. Und seit der Zwangschristianisierung Spaniens im 15. Jahrhundert, die eine Art Prototyp moderner Staatsgr\u00fcndung darstelle, sei \u00bbdas Projekt des Nationalstaats\u00ab nirgends \u00bbohne ethnische S\u00e4uberung und extreme Gewalt\u00ab ausgekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das treffe auch auf Israel zu, sagte Mamdani und erg\u00e4nzte: \u00bbEs ist zentral, zwischen einer j\u00fcdischen Heimstatt und einem j\u00fcdischen Staat zu unterscheiden. Die Idee, dass das Land exklusiv j\u00fcdisches Eigentum werden m\u00fcsse, vertraten nur die Zionisten \u2013 niemand sonst.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Mamdani ist das Problem Israels das aller Nationalstaaten der Gegenwart. \u00bbGetrennte, ethnische Heimatl\u00e4nder zu gr\u00fcnden war ein Projekt der Moderne, auch in der kolonialen Welt. Ich denke, wir m\u00fcssen aus der Vormoderne ein St\u00fcck Weisheit zur\u00fcckerlangen, wie man in Diversit\u00e4t lebt.\u00ab Es ist eine ganz \u00e4hnliche Position, wie sie der <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1191720.palaestina-israel-die-zersplitterte-oekumene.html\">libanesisch-amerikanische Historiker Ussama Makdisi <\/a>und viele j\u00fcdische Intellektuelle in Nordamerika vertreten. Solidarit\u00e4t und Gleichheit gibt es nur jenseits nationaler Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass \u00fcber diese Fragen in der deutschen Linken selten diskutiert, die internationale linke Debatte kaum zur Kenntnis genommen wird, ist schwer zu ertragen. Wer aber nicht vom Leben und der Freiheit der Menschen, sondern vom \u00bbExistenzrecht\u00ab der Staaten ausgeht, wird am Ende nichts Emanzipatorisches vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Raul Zelik<\/em><br><em>Raul Zelik ist Autor und nd-Kollektivist.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mamdanis Vater lesen Linke Abgeordnete distanzieren sich von ihrer Parteijugend. Hilfreich w\u00e4re, sie w\u00fcrden auch \u00fcber eigene Fehler sprechen, meint Raul Zelik Der Migrant Mahmood&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","footnotes":""},"categories":[212,188],"tags":[],"class_list":["post-9570","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-radikale-juedische-tradition-staerke-durch-solidaritaet","category-medienkritiken"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9570"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9570\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9659,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9570\/revisions\/9659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/diebuchmacherei.de\/de_de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}