Hier stellen wir unsere neuesten Bücher vor.






Nicaragua zwischen Sandinistischer Revolution und Ortega-Diktatur
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Die Sandinistische Revolution der 1980er Jahre inspirierte die Linke der ganzen Welt. Aber die Diktatur Ortega-Murillo erstickte Nicaragua unter einer Decke von Unterdrückung, Korruption, Misstrauen und Angst. Die vergleichenden Analyse dieser beiden Perioden kommt zu teilweise überraschenden Ergebnissen
Trümmer auf Trümmer
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Spätestens seit Oktober 2023 dient die deutsche Staatsräson als Sicherheit Israels der Verwandlung staatlicher Gewalt in einen Akt der Wiedergutmachung. Wie konnte die Erinnerungskultur zu einem Instrument rassistischer und antilinker Verfolgung werden? Und wie ist diese Staatsräson – angesichts des globalen Rechtsrucks – zu verstehen? Der Sammelband beleuchtet Vergangenheit und Gegenwart der herrschenden deutschen Ideologie und plädiert für ein universelles
Nie wieder.
Mit Beiträgen von Bue Rübner Hansen, Leandros Fischer, Sami Khatib, Gilbert, Achcar, Jewish Currents, Gerhard Hanloser, Emily Dische-Becker, Anna Younes, Alexander Gorski, 3ezwa, Nahed Samour, AK Beau Séjour und Alberto Toscano.
Auf unsere französischen Brüder schießen wir nicht!
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Am 20. Februar 1914 wurde Rosa Luxemburg vom Frankfurter Landgericht zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt, weil sie in zwei Reden gesagt hatte: „Wenn wir auf unsere französischen Brüder oder andere Brüder schießen sollen, sagen wir nein.“
Alle ernsthaften Biografien Rosas Luxemburgs erwähnen diesen Prozess. Aber beim näheren Hinsehen stellen sich eine Reihe von Fragen, z.B.: Was hatte die Frankfurter Staatsanwaltschaft veranlasst diesen Prozess einzuleiten? Welche Rolle spielte Denunziation von rechts? Wie war die Reaktion der bürgerlichen Presse? In der sozialdemokratischen Arbeiterpresse löste das Urteil eine große Empörung aus. War die Reaktion so einhellig, wie es schien? Rosa Luxemburg nutzte das Aufsehen, das ihre Verurteilung hervorgerufen hatte, um eine Kette von antimilitaristischen Vorträgen zu halten und Soldatenmisshandlungen anzuklagen. Was lässt sich aus der Resonanz auf diese Kampagne für die Chacen einer Mobilisierung im Falle militärischer Zuspitzung vermuten?
Für den Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit
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Warum wurde solange über den Völkermord an den Sinti und Roma geschwiegen? Warum wird immer noch über Völkermorde geschwiegen, die Deutschland begangen oder unterstützt hat und wieder unterstützt? Wenn es eindeutige Anzeichen und Beweis für einen Völkermord gibt, „kommt Untätigkeit einer Mittäterschaft gleich“. Schon 2008 erinnerten die damalige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA, Esther Bejarano, und Kurt Goldstein, ebenfalls Mitglied der VVN-BdA, an das „Unrecht, das den Palästinensern mit der Vertreibung von 1948 angetan wurde“ und forderten die deutsche Regierung auf, „die israelische Besatzungspolitik nicht länger zu tolerieren.“ Doch die Bundesregierung verteidigt Israels völkerrechtswidrige Verbrechen und wirft denjenigen, die das kritisieren, Antisemitismus vor. Damit geht Aufrüstung und Kriegsvorbereitung in einem Ausmaß einher, wie es vor wenigen Jahren noch für unmöglich gehalten wurde. Als 1999 deutsche Piloten Bomben auf Jugoslawien warfen, begegnete der damalige Außenminister dem Ruf „Nie wieder Krieg!“ mit dem Ruf: „Nie wieder Auschwitz!“ Auch dagegen protestierten damals führende Mitglieder der VVN-BdA. Es ist notwendig, der Instrumentalisierung des Antifaschismus für Krieg und Völkermord zu begegnen. Der „Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit“ ist gescheitert, aber nicht erledigt.
Tote auf Urlaub
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Kaum ein Autor hat sich so intensiv mit der deutschen Novemberrevolution befasst wie Klaus Gietinger. Ergebnis sind ein halbes Dutzend Bücher, die immer neue Aspekte dieses Jahrhundertereignisses erschließen konnten. Doch in seinem Archiv liegen noch viele Schätze. Ein Teil dieser Dokumente gehen nun in einen Roman ein, dessen Handlungsstränge über 90% belegbar sind. Erdacht sind nur die beiden Hauptpersonen. Der Drehbuchautor hat es verstanden die Geschichte lebendig werden zu lassen.
Der Roman taucht ein ins unruhige Berlin des Jahres 1919, kurz nach der Novemberrevolution, die das Ende des Kaiserreichs brachte. Der konservative Kriminalkommissar Richard Brinkmann und die mit revolutionären Ideen sympathisierende Kriminalassistentin Cläre Reichelt ermitteln in einem der spektakulärsten Doppelmorde der deutschen Geschichte, eben dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Obwohl die Militärjustiz, im Auftrag der SPD-Regierung, den Fall behandelt und – was schnell klar wird – vertuscht, deckt Vizekriminaldirektor Bernhard Weiß, der von Antisemiten als „Isidor“ verhöhnt wird, die Recherchen der beiden. Die geraten, je mehr sie herausfinden, mit dabei ist eine heiße Spur ganz nach oben, umso haltloser in den Strudel der aufkommenden Gegenrevolution.
Nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand
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Was passiert, wenn ein VW-Arbeiter, ein Aktivist und eine Mobilitätsexpertin an einem Tisch sitzen? Ziemlich viel – und vor allem: Es knistert. Hier treffen Welten aufeinander, die sonst gerne gegeneinander ausgespielt werden: Fabrikhalle vs. Klimacamp. Blaumann vs. Fahrradhelm. Schichtplan vs. Systemwandel. Aber was wäre, wenn genau aus diesen Unterschieden etwas Gemeinsames entstehen kann? Ausgerechnet in Wolfsburg, mitten in der Höhle des Löwen der Automobilindustrie, wurde diese unwahrscheinliche Allianz Realität. Und sie zeigt: Es geht nicht darum, Autos zu hassen oder Arbeitsplätze zu feiern. Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Und wer entscheidet das eigentlich?
Ein Gespräch über Antifaschismus, Antimilitarismus, den Umbau der Industrie und gesamten Gesellschaft hin zum Guten Leben für Alle. Über die Verbindung von sozialer und ökologischer Gerechtigkeit. Und darüber, dass Veränderung nur gemeinsam funktioniert. Dieses Buch macht Hoffnung.


