Shopping Cart

No products in the cart.

Menü Schließen

Nicaragua zwischen Sandinistischer Revolution und Ortega-Diktatur

20,00 

Die Sandinistische Revolution der 1980er Jahre inspirierte die Linke der ganzen Welt. Aber die Diktatur Ortega-Murillo erstickte Nicaragua unter einer Decke von Unterdrückung, Korruption, Misstrauen und Angst. Die vergleichenden Analyse dieser beiden Perioden kommt zu teilweise überraschenden Ergebnissen:

• Der Sandinismus erfüllte die Anforderungen der liberalen Demokratie weit mehr als es bisher angenommen wurde.
• Die wesentliche Ursache für die Niederlage der Revolution 1990 war der US-Krieg gegen Nicaragua.
• Der Hauptgrund für die demokratischen Defizite der Revolution lag jedoch in den programmatischen Schwächen der FSLN.
• Die politische und ethische Degeneration der FSLN war die tragische Konsequenz des Mangels an innerer Demokratie.
• Emanzipationsbewegungen können nur dann nachhaltige Erfolge erzielen, wenn sie auch intern hoch
demokratisch organisiert sind.

Der Autor

Matthias Schindler
Geboren 1952 in Hamburg.
Werkzeugmacher und Maschinenbautechniker.
Betriebsrat und Vertrauensmann der IG Metall 1987 bis 2013.
Studium der Politologie an der Universität Hamburg, Abschluss BA (2017).
Studium der Politologie an der Universidade Nova de Lisboa, Abschluss Promotion (2025).

Seit 1969 Teilnahme an den Protesten gegen den Vietnamkrieg, der Solidarität mit den Befreiungskämpfen im Globalen Süden und der Friedensbewegung.
Seit 1979 Aktivist der Solidaritätsbewegung mit Nicaragua, Gründungsmitglied des Nicaragua Vereins Hamburg und Mitbegründer der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und León (Nicaragua).
Autor in verschiedenen analogen und digitalen Medien mit den Schwerpunkten: internationale Solidarität, Verteidigung der Demokratie, Kampf für den Frieden und Aufrechterhaltung einer sozialistischen Perspektive.