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Wladimir Lenins Großer Sozialistischer Oktoberumsturz und die Folgen

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Der alte Glanz der Russischen Revolution ist unter den stalinistischen Untaten verschüttet, von der anfänglichen Begeisterung ist außer vielen Fragen wenig geblieben. Was daran war russisch, was kommunistisch, und welche Rolle hat Lenin darin gespielt?
Die russischen Arbeiter und Soldaten hatten im Februar 1917 den Zaren hinweggefegt; im Oktober drängten sie auf die Machtübernahme der Räte, die ihnen den Weg freigab zur Inbesitznahme des Bodens und der Fabriken. Um ihre Revolution zu verteidigen, waren sie zu großen Opfern bereit, auch zur Unterordnung unter neue Kommandostrukturen in Armee, Produktion, Verwaltung und Partei. Mit dieser Geduld war es zu Ende, als der auszehrende Bürgerkrieg gewonnen war: die Unzufriedenheit äußerte sich in Streiks und Aufständen. Die Produktion lag fast völlig am Boden, die Arbeiteravantgarde gab es nicht mehr – die Diktatur schien der herrschenden Partei der einzige Garant zu sein, den Wiederaufbau der Wirtschaft in die Wege zu leiten. Das Ansinnen auf Rückkehr zur Arbeiterdemokratie hatte so nicht die Spur einer Chance auf Verwirklichung. Lenins Fraktionsverbot legte den Grundstein zur Ausschaltung der Gegner der immer mächtiger werdenden Bürokratie.

Autor: Klaus Dallmer